Der Kauf einer eigenen Immobilie ist für viele Menschen die größte Investition ihres Lebens. Doch wer den reinen Kaufpreis als Gesamtbudget ansetzt, erlebt oft eine teure Überraschung. Beim Immobilienkauf in Österreich fallen nämlich signifikante Nebenkosten an, die das Budget um ca. 10 % bis 12 % erhöhen können.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Kaufnebenkosten auf Sie zukommen, wer diese tragen muss und wie Sie durch moderne Bauträgerprojekte bei den Kaufnebenkosten für Immobilien sparen können.
Neben dem vertraglich vereinbarten Kaufpreis fordert der Staat und verschiedene Dienstleister wie Notar, Anwalt und Makler ihren Anteil. Diese Kosten sind gesetzlich geregelt oder marktüblich gestaffelt. Transparenz ist dabei das A und O einer stabilen Immobilienfinanzierung. Wir haben die wichtigsten Nebenkosten beim Immobilienkauf in Österreich für Sie zusammengefasst:
Die Grunderwerbssteuer ist eine Verkehrssteuer, die bei fast jedem Immobilienkauf in Österreich fällig ist. Sie wird vom Finanzamt eingehoben und ist eine der größten Positionen der Kaufnebenkosten.
Damit Sie offiziell als rechtmäßiger Eigentümer gelten, muss Ihr Eigentumsrecht im Grundbuch eingetragen werden. Ein wichtiger Punkt: Diese Eintragungsgebühr fällt auch beim Wohnungskauf exakt so an wie beim Kauf eines Hauses oder Grundstücks.
Experten-Tipp: Seit April 2024 gibt es in Österreich eine Gebührenbefreiung für das „dringende Wohnbedürfnis“. Wenn Sie die Wohnung selbst bewohnen (Hauptwohnsitz) und der Kaufpreis unter einer gewissen Grenze liegt, können Sie sich die Eintragungsgebühr sparen. Dies gilt sowohl für den Haus- als auch für den Wohnungskauf.
Ein Kaufvertrag muss rechtssicher durch einen Notar oder Rechtsanwalt erstellt werden. Dazu gehört auch die treuhänderische Abwicklung des Kaufpreises, um sowohl Käufer als auch Verkäufer abzusichern.
Wird die Immobilie über einen Immobilienmakler vermittelt, fällt eine Provision an. Die maximale Höhe der Provision ist gesetzlich festgeschrieben und wird meist nach erfolgreichem Abschluss des Kaufvertrags fällig.
Falls Sie den Immobilienkauf über einen Kredit finanzieren, lässt die Bank zur Absicherung ein Pfandrecht im Grundbuch eintragen. Auch hierfür fallen staatliche Gebühren an, sofern keine Befreiung greift.
In Österreich werden die Nebenkosten beim Immobilienkauf fast ausschließlich vom Käufer getragen. Während die Grunderwerbsteuer und die Grundbuchgebühr gesetzlich den Käufer treffen, sind die Kosten für die rechtliche Vertragserstellung in der Regel direkt im Vertrag zwischen den Parteien festgelegt. Bei der Maklerprovision gibt es oft eine geteilte Last, wobei der Käuferanteil klar definiert ist.
Um Ihr Budget ohne böse Überraschungen zu planen, sollten Sie für die Nebenkosten beim Immobilienkauf in Österreich insgesamt etwa 10 % bis 12 % des Kaufpreises einplanen. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die wichtigsten Kostenpunkte und deren prozentuale Gewichtung im Detail:
Eine der effektivsten Möglichkeiten, die Kaufnebenkosten für Immobilien zu senken, ist der Kauf direkt beim Bauträger. Als erfahrener Bauträger entwickelt und vermarktet die Haring Group ihre Projekte selbst, wodurch Sie bei unseren aktuellen Wohnprojekten von einer provisionsfreien Abwicklung profitieren. Das spart Ihnen direkt bis zu 3,6 % des Kaufpreises.
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